| Highlights von Adobe InDesign CS5 |
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Mit dem neuen InDesign CS5 macht Adobe Systems einen Riesenschritt Richtung interaktivem Web-Publishing. Den Dokumenten wird im wahrsten Sinne des Wortes Leben eingehaucht. Aber auch im Print-Bereich hält das Profi-Layout-Programm eine Menge Neuheiten bereit, mit denen sich noch schneller und komfortabler arbeiten lässt.
Zur wichtigsten Neuerung von InDesign CS5 gehört sicher die Erstellung interaktiver Dokumente. Konnte man bisher einfache Interaktionen wie Hyperlinks, Seitenübergänge, Schaltflächen, Videos oder Audio in InDesign einbauen, so lassen sich jetzt auch ganze Flash-Animationen einfügen − ohne dafür in einer Zeitleiste arbeiten oder Code schreiben zu müssen. Das Dokument kann anschliessend im Flash- oder interaktiven PDF-Format exportiert werden. Da sich InDesign in der neuen Version nicht nur auf den Print-Workflow beschränkt, sondern auch interaktive Funktionen unterstützt, sind auch E-Books ein Thema. Elektronische Bücher lassen sich jetzt im EPUB-Format speichern. EPUB ist ein international anerkanntes E-Book-Format, in dem Publikationen auf dem Apple iPad, mit Barnes & Noble Nook oder dem Sony Reader auf Laptops, Handys und vielen anderen mobilen Endgeräten betrachtet werden können. Intelligente Bildlegenden Kräftig nachgebessert hat Adobe Systems bei der Fotobearbeitung. Für neue Bildausschnitte muss man nun nicht mehr immer zwischen dem Auswahl- und dem Direktauswahl-Werkzeug hin und her schalten. Einfach das Bild in der Mitte anpacken und den richtigen Ausschnitt wählen. Auch die „Anzeige mit hoher Qualität“ kann nun bequem mit der rechten Maustaste aufgerufen werden. Mehrere Bilder platziert man jetzt im Handumdrehen in einem Layoutraster und mit der neuen Auto-Fit-Funktion kann man eine Anzahl Bilder skalieren, ohne dass der Bild-Zwischenraum verändert wird. Schliesslich können Bildlegenden direkt beim Platzieren der Fotos angezeigt werden – und zwar statisch oder dynamisch anhand der Metadaten – so können z. B. je nach Einrichtung der Bildunterschrift automatisch Auflösung, Farbraum, ICC-Profil usw. des jeweiligen Bildes angezeigt werden. Weitere zeitsparende Funktionen: Zoomfunktion: Mit dem Scrollrad der Maus kann man nun schnell und einfach in Dokumente zoomen. Verschiedene Seitengrössen: Mit dem neuen Seitenformat-Werkzeug können nun auch Seiten mit beliebigen Grössen in einem einzigen Dokument angelegt werden. Dies ist praktisch beispielsweise bei der Erstellung von Magazinen mit Ausklappseiten oder Coverlaschen. MiniBridge: Wie bei Photoshop findet man auch auf der InDesign-Oberfläche eine MiniBridge, aus der Bilder oder Texte bequem ins Layout gezogen und platziert werden können. Eckeneffekte können jetzt auf einzelne Ecken angewendet werden. Auch die Arbeit mit gruppierten Objekten wurde erheblich erleichtert. Über die Ebenen-Palette können die einzelnen Elemente nun ganz einfach ausgewählt werden. Automatische Schriften-Installation: Wird ein Dokument auf einem anderen Rechner geöffnet, installiert InDesign die erforderlichen Fonts beim Öffnen des Dokuments automatisch. Allerdings müssen die Schriften im Fonts-Ordner (entsteht beim Verpacken des Dokuments) mitgeliefert werden. Beim Schliessen des Dokuments werden die Schriften wieder deaktiviert. Spaltenübergreifende Absätze: Texte lassen sich rasch in mehreren Spalten anordnen – und dies in einem einzigen Textrahmen. Ein Titel kann also schnell im selben Textrahmen über mehrere Spalten hinweg gelayoutet werden. Ebenfalls praktisch ist der automatische Text-Ausgleich: Text wird per Klick in allen Spalten auf dieselbe Zeilenzahl verteilt. Integrierte Online-Dienste Zusammen mit den Anwendungen der Adobe Creative Suite 5 wurde unter anderem auch in InDesign der Button „CS Live“ eingeführt. Es handelt sich um eine Sammlung von Diensten, die verschiedene, praktische Aufgaben erledigen:
Die CS Live Services sind vorerst für ein Jahr kostenlos verfügbar.
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